WW1 - Menschliche Metalle
WW1 - Lehrstuhl für Allgemeine Werkstoffwissenschaften
Beschreibung:

Wahrscheinlich haben viele von Euch schon einmal die Brillengestelle gesehen, die man stark verformen kann, ohne dass die Brille dabei kaputtgeht. Sobald man die Brille wieder loslässt, verformt diese sich einfach in ihre ursprüngliche Form zurück. Diese Brillengestelle bestehen aus sogenannten Formgedächtnislegierungen. Wir werden einige Versuche zum Formgedächtniseffekt durchführen und anschließend klären, wie das "Gedächtnis" der Materialien funktioniert.

Auch Zinn können wir ganz einfach verformen. Aber Vorsicht: Das Metall schreit, wenn es verbogen wird. Gemeinsam werden wir den „Gefühlen“ des Zinns auf den Grund gehen und herausfinden, wie die Schreie entstehen.

Besonders stark verformt werden Metalle im Zugversuch. Wir werden verschiedene Materialien messen und untersuchen, welche Dehnungen sie erreichen können. Die „Sieger“ in diesem Vergleich, sogenannte Superplastische Legierungen können um mehrere hundert Prozent gedehnt werden. Dadurch können diese Metalle in außergewöhnliche Formen gebracht werden, die beispielsweise in Flugzeugen verbaut werden.

Versuchsdauer: ca. 4 h


 
Jahrgangsstufe: 8 - 12
VersuchsbetreuerInnen:

Christina Hasenest

 

Yvonne Thompson

 
MB8 - Good Vibrations - Massen auf dem Weg zur Resonanzkatastrophe
LTM - Lehrstuhl für Technische Mechanik
Tim Weidauer